Vögel - Magazin für Vogelbeobachtung
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Die Welt gehört dem, der das Schöne sieht
25.10.2017

Tierfilmer Andreas Kieling zu Gast in den Swarovski Kristallwelten

Andreas Kieling, einer der bekanntesten deutschen Tierfilmer, machte sein erstes Tierfoto bereits im Alter von fünf Jahren – heute begeistert der Markenbotschafter für SWAROVSKI OPTIK mit seinen einzigartigen Aufnahmen und Tierdokumentationen ein Millionenpublikum. Im Rahmen der Designer Talks in den Swarovski Kristallwelten gab er Einblicke in sein teilweise sehr abenteuerliches Leben.

Seit 1990 bereist Andreas Kieling als Naturfotograf und Dokumentarfilmer die ganze Welt und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Beim Designer Talk gewährte der Shooting-Star der Tierfilmszene persönliche Einblicke in seine Reisen und erzählte, worauf es bei der oft harten und strapaziösen Arbeit hinter der Kamera ankommt. Neben Geduld ist hier auch der Einsatz des richtigen Equipments maßgeblich:
„Andreas Kieling ist einer dieser Menschen, die eine besondere Gabe dafür haben, das Schöne mit feinen Antennen wahrzunehmen und es mit großem Geschick und einer tiefen Leidenschaft festzuhalten“, so Carina Schiestl-Swarovski, Vorstandsvorsitzende von SWAROVSKI OPTIK, die stolz und dankbar ist, dass der Naturfilmer nicht nur seit vielen Jahren mit den Produkten von SWAROVSKI OPTIK arbeitet, sondern seit 2010 auch Markenbotschafter des Unternehmens ist.

Das Credo von SWAROVSKI OPTIK, „Die Welt gehört dem, der das Schöne sieht“, klingt fast wie auf Andreas Kieling persönlich zugeschnitten. Die Filmsequenzen, die er beim Talk zeigte, belegen aber nicht nur, wie schön es sein kann, allein in der Wildnis zu arbeiten, sondern auch wie gefährlich. So wurde ihm ein Fernglas schon mal von einem Bären zerbissen, wie er im Rahmen des Designer Talks erzählte. Den dafür nötigen Abenteuersinn hat der Filmemacher auf alle Fälle. Geboren 1959 im thüringischen Gotha, floh er als Sechzehnjähriger aus der DDR. Daraufhin reiste er durch Grönland, fuhr mit dem Mountainbike durch den Himalaja, arbeitete als Seemann und Förster. Reportagen veröffentlichte der Abenteurer in zahlreichen Tageszeitungen sowie Magazinen wie GEO und Stern. Seine Filme werden weltweit über das National Geographic Channel Network
ausgestrahlt und sind vielfach preisgekrönt. Wichtig für Kieling sei die Echtheit in seiner Arbeit. „In dem Moment wo du anfängst, dich zu verstellen, bist du nicht mehr authentisch – und das spürt der Zuschauer ziemlich schnell“, so Kieling über seine Motivation, „wahrhafte“ Bilder mit der Kamera einzufangen.

Im deutschen Sprachraum ist der Künstler durch die ZDF-Serie „Terra X: Kieling – Expeditionen zu den Letzten ihrer Art“ und durch die viel beachtete ZDF-/Arte-Produktion „Mitten im wilden Deutschland“ bekannt, in der er auf einer Wanderschaft entlang des ehemaligen Todesstreifens die dortige Tierwelt dokumentiert. Zudem wurde er für den ARD-Dreiteiler „Abenteuer Erde – Yukon River“ mit dem Panda Award, dem Oscar des Tierfilms, ausgezeichnet. Im Oktober 2015 erhielt Andreas Kieling schließlich für sein langjähriges Wirken als Tierfilmer und für die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit zum Schutz der Natur das Bundesverdienstkreuz am Bande.

 
 
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