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Vögel - Magazin für Vogelbeobachtung
Nachrichten
Vögel füttern im Lockdown-Winter
02.12.2020

Pünktlich zum ersten Dezember fielen die ersten Schneeflocken. Spätestens jetzt beginnen viele Naturfreund*innen die heimischen Vögel im Garten zu füttern. Der LBV gibt Tipps.

Wer jetzt Vögel füttert, der holt sich gerade während des Lockdowns mit Rotkehlchen, Grünfink oder Blaumeise etwas Farbe und Leben in den Garten oder an den Balkon. „Natürlich löst die Vogelfütterung keine großen Naturschutzprobleme, aber sie hilft einigen häufigen Arten“, so LBV-Biologin Annika Lange. „Und wer richtig füttert, schadet den Vögeln nicht, sondern hat auch noch Spaß, das bunte Treiben am Futterhaus vor dem Fenster zu beobachten.“ Insbesondere Kinder sind  begeistert, wenn sich neben Spatz, Blau- und Kohlmeise auch seltenere Gäste wie Erlenzeisig oder Gimpel zeigen und sie diese mit der Zeit auch erkennen.

Eine Futterstelle ist auch auf dem Balkon einfach und schnell eingerichtet. Die Hygiene am Futterplatz ist aber besonders wichtig, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verringern. „In klassischen Futterhäuschen, in denen die Vögel beim Fressen im Futter stehen, kann das Futter leicht verschmutzen. Daher sollten diese unbedingt täglich gereinigt oder noch besser durch Futtersäulen ersetzt werden“, sagt Lange. „Bei der Reinigung der Futterstelle sollte unbedingt auf scharfe Chemikalien verzichtet werden. Es reicht völlig aus, das Futterhaus auszubürsten und anschließend mit heißem Wasser auszuspülen“, so die LBV-Biologin weiter. Darüber hinaus ist zu beachten, dass ein Dach das Eindringen von Nässe ins Futterhaus verhindert, da sich ansonsten auch Krankheitserreger ausbreiten können. Neben Nahrung sollte der Lebensraum Garten für Wintervögel auch ausreichend Sicherheit bieten. So sollten Katzen in unmittelbarer Nähe keine Versteckmöglichkeiten finden.

„Mit mehreren Futterspendern, die mit Weichfutter, einer Körnermischung und Fettfutter gefüllt sind, wird die Futterstelle für sehr viele Wintervögel interessant“, so das Fazit von Lange. „Keinesfalls dürfen jedoch altes Brot oder Essensreste verfüttert werden, da Salz und Gewürze für die meisten Vögel unverträglich sind und ihnen schaden.“ Auch eine Vogeltränke sollte an keiner Futterstelle fehlen, da gerade Körnerfresser täglich Wasser zum Trinken benötigen.

 Umfangreiche Informationen zum Thema Vogelfütterung auch unter www.lbv.de/fuettern.




 
 
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